Smart Glasses in der Schweiz
Die Kritik gilt Kameras.
Diese Brille hat keine.
Fast alles, was über Smart Glasses geschrieben wird – das heimliche Filmen, das unzuverlässige Aufnahmelicht, die Hausverbote in Garderoben und Schulen –, zielt auf ein einziges Bauteil. Die Even G2 hat es nicht. Sie ist eine Brille mit Text im Blickfeld, 35 Gramm, von aussen unauffällig. Diese Seite erklärt den Unterschied. Und sie sagt Ihnen auch, was die G2 nicht kann.
Die Even G2 hat keine Kamera und keinen Bildsensor. Sie kann nicht fotografieren und nicht filmen – nicht heimlich, nicht versehentlich, gar nicht. Was sie hat, ist ein Textdisplay im Glas, das nur die tragende Person sieht.
Damit fällt der grösste Teil dessen weg, was an Smart Glasses zu Recht kritisiert wird. Sie müssen Ihre Skepsis gegenüber Kamerabrillen nicht aufgeben, um diese Brille zu tragen. Die zwei Dinge tragen denselben Namen und sind verschiedene Geräte.
Der Unterschied
Zwei Geräte,
ein Sammelbegriff.
«Smart Glasses» beschreibt heute zwei Bauarten, die kaum etwas gemeinsam haben. Die öffentliche Debatte meint durchgehend die erste.
| Kamerabrillen | Even G2 | |
|---|---|---|
| Kamera | Ja – Foto und Video | Keine |
| Aufnahmeleuchte | Nötig, damit andere es bemerken | Entfällt, es entsteht kein Bild |
| Was Ihr Gegenüber sieht | Eine Linse, ein Leuchtpunkt | Eine Brille |
| Display | In der Regel keines | Text, nur für die tragende Person |
| Wofür gebaut | Aufnehmen und teilen | Lesen, übersetzen, sich erinnern |
| Worauf sich die Kritik richtet | Heimliche Aufnahmen, Gesichtserkennung, Hausverbote | Setzt eine Kamera voraus |
Die Gegenüberstellung beschreibt Bauarten, keine einzelnen Hersteller. Wer den direkten Produktvergleich sucht: Even G2 vs. Ray-Ban Meta. Wer die Schweizer Kritik im Original lesen will: die Kritik Punkt für Punkt, mit Quellen.

Was Ihr Gegenüber sieht.
In der Schweiz entscheidet selten die Technik, sondern die Frage, was die Leute im Raum davon halten. Die Antwort ist unspektakulär: Sie sehen eine Brille. Keine Linse, kein Leuchtpunkt, keine Handbewegung, kein Klicken. Das Display liegt im Glas und ist von aussen nicht zu erkennen.
Niemand im Raum wird zum Objekt. Das ist der Grund, warum die G2 in Sitzungszimmern, Sprechstunden und Kundengesprächen getragen werden kann – und warum sie dort nicht erklärt werden muss.
Datenschutz im DetailVerhältnismässigkeit
Das Gerät mit den Kameras
liegt längst auf dem Tisch.
Das Smartphone neben Ihrem Kaffee hat mehrere Kameras, mehrere Mikrofone und einen Standortsensor. Es wird den ganzen Tag auf Menschen gerichtet: im Restaurant, im Zug, auf der Strasse. Danach fragt längst niemand mehr.
Die Even G2 hat davon nichts. Keine Kamera, keinen Bildsensor, keine Ortung über die Brille. Gemessen an dem, was ohnehin täglich mitläuft, ist sie das zurückhaltendere Gerät.
Das ist keine Entschuldigung, sondern eine Einordnung. Wer Smart Glasses ablehnt, weil sie filmen könnten, lehnt hier nichts ab: Es gibt nichts zu filmen.
Wofür sie gebaut ist
Vier Gründe, die in
der Schweiz zählen.
Sie verstehen, was gesagt wird
Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und viele weitere Sprachen erscheinen als Text in Ihrem Blickfeld, während Ihr Gegenüber spricht. In einem Land mit vier Landessprachen ist das kein Reise-Gadget, sondern ein Arbeitsgerät.
Übersetzung ansehen →Sie behalten das Gespräch
Conversate schreibt mit und fasst zusammen. Das Audio wird in Echtzeit zu Text verarbeitet und danach gelöscht; in Ihrer App bleiben Transkript und Zusammenfassung. Kein Block, kein Laptop zwischen Ihnen und dem Kunden.
Conversate ansehen →Sie sprechen frei
Ihre Notizen stehen im Blickfeld statt auf Karten in der Hand. Das Publikum sieht Augenkontakt, nicht einen Menschen, der abliest. Für Referate, Laudationes, Verwaltungsratssitzungen.
Teleprompt ansehen →Sie finden den Weg
Ein Richtungspfeil im Blickfeld, das Telefon bleibt in der Tasche. In einer fremden Stadt, auf dem Velo, zu Fuss durch ein Quartier, das Sie nicht kennen.
Navigate ansehen →Zuerst eine Brille
Mit Ihrer Sehstärke.
Ab Werk, nicht als Behelf.
Die meisten, die zu uns kommen, tragen ohnehin eine Brille. Die Even G2 gibt es deshalb mit Korrekturgläsern: Einstärke ab CHF 169.–, Gleitsicht ab CHF 799.–, gefertigt nach Ihrem aktuellen Brillenrezept und auf das Display abgestimmt.
Sie bringen Ihr vollständiges Rezept oder Ihren Brillenpass mit. Wir messen den Sitz aus, der Hersteller fertigt die Gläser individuell. Zwei Fassungsformen, drei Farben, Magnesium und Titan, 35 Gramm. Wer später etwas verändern möchte, kommt vorbei: Nachjustieren kostet bei uns nichts.
Was wir Ihnen nicht verschweigen
Die Grenzen.
- –Es gibt vier Mikrofone. Sie werden für Sprachbefehle beziehungsweise auf Aktivierung genutzt – aber es gibt sie, und wir sagen das lieber selbst, als dass Sie es anderswo lesen.
- –Sprachfunktionen brauchen eine Verbindung. Übersetzung und Even AI nutzen Cloud-Verarbeitung. Ohne Netz steht dieser Teil still.
- –Es braucht ein Konto in der Even-Realities-App für Einrichtung, Updates und KI-Funktionen. Wir richten es bei der Übergabe gemeinsam mit Ihnen ein und erklären jede Einstellung.
- –Das Display zeigt Text in einer Farbe. Keine Filme, keine Fotos, kein Internet im Auge. Das ist Absicht – und der Grund, warum die Brille im Alltag verschwindet.
- ✓Und eine Bitte in eigener Sache: Wenn Sie in einer Sitzung mitschreiben lassen, sagen Sie es – so wie man es bei Notizen oder einem Dolmetscher täte. Das kostet einen Satz und erspart jedes Missverständnis.
Schweiz
Was hier gilt:
das DSG – und der Anstand.
Seit dem 1. September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz (DSG). Es verlangt Transparenz, Datensparsamkeit und Sicherheit – von Unternehmen, nicht von Brillen. Hausverbote für Aufnahmegeräte in Garderoben, Schulen oder Spitälern richten sich gegen Kameras, weil dort Bildaufnahmen von Personen entstehen. Bei der G2 entsteht keine.
Für Berufe mit Schweigepflicht – Praxis, Kanzlei, Treuhand – gilt im Einzelfall die Auskunft Ihrer Rechtsberatung. Wir sind keine Juristen, aber wir wissen genau, wo die Grenzen des Geräts liegen, und zeigen sie Ihnen.
Datenschutz bei der Even G2 · Medizin & Pflege · Recht & Treuhand
Schweiz, konkret
Gekauft in Zürich,
nicht importiert.
Autorisierter Partner
Wir sind spezialisierter autorisierter Reseller von Even Realities für die Schweiz. Sie kaufen mit Schweizer Rechnung, in Franken, inklusive Mehrwertsteuer – ohne Zoll, ohne Importüberraschung, ohne Rücksendung ins Ausland.
Erreichbar, auch nachher
Der Kauf ist nicht das Ende des Gesprächs. Wenn eine Funktion anders läuft als erwartet, wenn ein Update etwas verändert, wenn der Sitz nicht mehr stimmt: Sie schreiben oder rufen an, und es antwortet dieselbe Person, die Ihnen die Brille übergeben hat. Zwei Jahre Garantie, abgewickelt über uns in Zürich, nicht über eine Hotline in Übersee.
Eine Frage per WhatsApp →Bezahlen, wie es Ihnen passt
Mit Karte, mit einem Zahlungslink, den wir Ihnen zusenden, oder in Raten mit Klarna. Versand in die ganze Schweiz, ab CHF 150.– kostenlos, Lieferung in 2 bis 7 Werktagen.
Zahlungsarten ansehen →Was uns am häufigsten gefragt wird
Die Fragen, die Sie
wirklich stellen.
Hat die Even G2 eine Kamera?
Nein. Es gibt keine Kamera und keinen Bildsensor. Die G2 kann nicht fotografieren und nicht filmen – weder absichtlich noch versehentlich. Von aussen ist keine Linse und kein Leuchtpunkt zu sehen.
Merkt mein Gegenüber, dass ich etwas lese?
Nein. Das Display liegt im Glas und ist nur für die tragende Person sichtbar. Wer Ihnen gegenübersitzt, sieht eine Brille – nicht Ihre Notizen und nicht Ihre Nachrichten.
Sind Smart Glasses in der Schweiz überhaupt erlaubt?
Es gibt kein Verbot von Smart Glasses in der Schweiz. Massgeblich sind das Datenschutzgesetz und das Hausrecht. Verbote in Garderoben, Schulen oder Spitälern richten sich gegen Kameras, weil dort Bildaufnahmen von Personen entstehen. Die Even G2 hat keine. Für Ihren Berufsstand im Einzelfall gilt die Auskunft Ihrer Rechtsberatung.
Nimmt die Brille Gespräche auf?
Es werden keine Audioaufnahmen gespeichert. Die Mikrofone werden für Sprachbefehle beziehungsweise auf Aktivierung genutzt. Bei Conversate wird Audio in Echtzeit zu Text verarbeitet und anschliessend gelöscht; in der Even Realities App bleiben Transkript und Zusammenfassung, die Sie dort auch löschen können.
Was ist der Unterschied zu einer Kamerabrille?
Die eine Bauart ist dafür gemacht, aufzunehmen und zu teilen. Die Even G2 ist dafür gemacht, Ihnen Text zu zeigen: Übersetzung, Notizen, Navigation, Benachrichtigungen. Sie braucht dafür keine Kamera und kein Aufnahmelicht. Den direkten Produktvergleich finden Sie unter Even G2 vs. Ray-Ban Meta.
Kann ich sie mit Sehstärke tragen?
Ja. Korrekturgläser gibt es als Einstärke ab CHF 169.– und als Gleitsicht ab CHF 799.–, gefertigt nach Ihrem aktuellen Brillenrezept und auf das Display abgestimmt. Sie bringen Ihr vollständiges Rezept oder Ihren Brillenpass mit.
Was kostet die Even G2 in der Schweiz?
CHF 699.– inklusive Etui und Mehrwertsteuer, ohne Zoll- und Importkosten. Der Even R1 Smart Ring kostet CHF 269.–, der magnetische Sonnen-Clip CHF 99.–. Versand in der ganzen Schweiz, ab CHF 150.– kostenlos, zwei Jahre Garantie.
Warum sollte ich dafür überhaupt eine Brille tragen?
Weil das Blickfeld der einzige Ort ist, an dem eine Information erscheinen kann, ohne dass Sie aus dem Gespräch aussteigen. Jedes Mal, wenn Sie zum Telefon greifen, unterbrechen Sie – sich und die anderen. Genau diese Unterbrechung fällt weg.
Kann ich sie vorher anprobieren?
Ja, im Showroom Zürich am Zeltweg 74, zwischen Kreuzplatz und Kunsthaus. Termine von Montag bis Samstag nach Vereinbarung: 078 422 46 73 oder sales@ai-eyewear.ch. Ein Termin, ein Gast.
Am besten setzen Sie sie einmal auf.
Zehn Minuten am Zeltweg 74 beantworten mehr als jede Seite. Ein Termin, ein Gast, keine Verkaufsrunde. Wenn sie nicht zu Ihnen passt, sagen wir Ihnen das.