Was Even Hub ist
Even Realities beschreibt Even Hub als offene App-Plattform, speziell für die Even G2. Sie erreichen ihn über einen eigenen Reiter in der unteren Navigationsleiste der Even-App. Dort stöbern Sie nach Kategorie oder suchen gezielt, sehen zu jeder App eine Vorschau der Oberfläche und installieren sie mit einem einzigen Tipp. Installierte Apps erscheinen als Karten auf der Startseite und lassen sich per langem Druck umsortieren; verwaltet, aktualisiert und entfernt werden sie unter «Profile → My plugins».
Die fünf Kategorien
Wie eine App auf die Brille kommt
- Even-App öffnen und zum Reiter Even Hub wechseln.
- Kategorie durchsehen oder nach Namen suchen.
- App antippen — Beschreibung und Vorschau der Oberfläche erscheinen.
- Install antippen. Die Installation dauert Sekunden.
- Die App erscheint als Karte auf der Startseite und ist über das Brillenmenü aufrufbar.
Die App-Daten werden lokal auf dem Telefon zwischengespeichert; wie viele Apps Platz haben, hängt vom Speicher Ihres Geräts ab.
Technische Voraussetzungen
| Geräte | Ausschliesslich Even G2 — für die Even G1 gibt es keinen Even Hub |
|---|---|
| App | Aktuelle Version der Even-Realities-App, iOS ab 16 oder Android |
| Start | Angekündigt im März 2026, seit April 2026 verfügbar |
| Bedienung | Touchflächen der Brille; mit dem Even R1 deutlich komfortabler |
| Kosten | Die Plattform selbst ist Teil der Brille |
Das SDK — warum das Ökosystem so schnell wächst
Even Realities hat die Plattform von Anfang an für Entwicklerinnen und Entwickler geöffnet. Das SDK liegt als TypeScript-Paket vor, Apps sind im Kern Web-Anwendungen: Der Code läuft auf einem Server, die Even-App lädt ihn, und Anzeige sowie Eingaben werden über Bluetooth an die Brille gespiegelt. Wer schon einmal eine Webseite gebaut hat, findet sich schnell zurecht.
Zur Verfügung stehen unter anderem: Eingaben von beiden Touchflächen und dem Bewegungssensor, Audioaufnahme über das Mikrofonarray, Standortdienste, Gerätedaten wie Akku- und Tragestatus sowie lokaler Speicher. Was es nicht gibt, ist eine Kamera-Schnittstelle — die Even G2 hat schlicht keine Kamera. Für uns ist genau das ein Verkaufsargument: Man kann mit dieser Brille ein Restaurant betreten, ohne dass jemand am Nebentisch die Augenbrauen hochzieht.
Die Aufnahme ins Entwicklerprogramm läuft über eine Bewerbung. Der Store ist damit kuratiert, nicht offen — was die Qualität hebt und das Wachstum bremst. Das Ergebnis kann man in der öffentlichen Entwicklergemeinde beobachten: weit über hundert quelloffene Projekte für die G2, von der Fahrzeugsteuerung bis zum Schachbrett.
Eine kuratierte Übersicht dieser Apps finden Sie in unserem Verzeichnis der Even-G2-Apps.
Store-App oder Community-Projekt?
Diese Unterscheidung ist beim Kauf wichtig, deshalb sagen wir sie deutlich:
- Store-Apps installieren Sie mit einem Tipp in der Even-App. Kein Vorwissen nötig.
- Community-Projekte sind quelloffene Apps, die nicht im Store liegen. Sie werden per QR-Code geladen und benötigen oft einen eigenen kleinen Server oder ein Entwicklerwerkzeug auf dem Rechner. Grossartig, wenn man das mag — aber nichts, was man am Küchentisch nebenbei einrichtet.
Wenn Sie unsicher sind, welche der beiden Welten zu Ihnen passt: Kommen Sie im Showroom in Zürich vorbei. Wir zeigen Ihnen beides an einem echten Gerät.